Die Aktivität der Wühlmaus im Herbst.

 

Wühlmäuse sind im Herbst besonders tüchtig. Die Tiere legen sich für den Winter ein Vorratslager an. Diese Vorräte bestehen auf der Wiese vorwiegend aus Löwenzahnwurzeln, aber auch Krokusse und Sauerampfer werden nicht verschmäht.

Wenn ein Spaziergänger neben einer Wiese geht so fällt ihm diese Aktivität der Tiere vermutlich nicht auf. Geht er aber aufmerksam in die Wiese hinein, so wird er schnell die welken Blätter der Pflanzen erkennen. Und wo eine welke Pflanze, da eine fleißige Wühlmaus.

 

Diese Bilder entstanden am 25.10.2009 in Hohenems.

 

 

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Auf den ersten Blick eine gesunde kräftige Wiese.

Jedoch der Schein trügt.

In dieser Wiese befinden sich mit Sicherheit über 500 Wühlmäuse.

Dieses Feld wäre ein „Paradies“ für einen Wühlmausfänger.

 

 

 

 

 

 

 

Einige verschiedene Schadstellen, welche durch die großen Wühlmäuse verursacht wurden.

 

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Die Pflanze 01

Im oberen Bereich befinden sich Wühlmaushaufen.

Die Löwenzahnpflanze neben dem Maushaufen ist noch „heil“.

Der Löwenzahn im unteren Bereich ist bereits abgefressen.

 

 

 

 

 

 

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Die abgefressene Pflanze.

Da es um diese Jahreszeit doch schon recht kühl ist, so wird ein schnelles Welken der Pflanze verhindert.

 

 

 

 

 

 

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Die Löwenzahnpflanze gedreht.

Deutlich sind die Verbissspuren zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 02

Die Löwenzahnblätter liegen hierbei nur noch lose herum.

Sie befinden sich im Bereich von mehreren Wühlmaushaufen.

 

 

 

 

 

 

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Nicht ein Stück des Wurzelansatzes ist hierbei zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 03

Wieder ein welker Löwenzahn inmitten von Maushaufen.

 

 

 

 

 

 

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Diese Pflanze kann mit zwei Fingern angehoben werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Diese Wurzel wurde allerdings schon vor einer längeren Zeit abgefressen.

Der Anbiss wird schon faulig.

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 04

Diese Pflanze ist eher klein und unauffällig.

Trotzdem für die Wühlmaus ein „gefundenes“ Fressen.

 

 

 

 

 

 

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Wie abgeschnitten.

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 05

Diese Pflanze liegt schon seit einer längeren Zeit „flach“.

Daneben befindet sich ein etwas älterer Wühlmaushaufen.

 

 

 

 

 

 

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Viel blieb hierbei nicht mehr übrig.

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 06

Wie mit einer Schere abgeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Pflanze 07

Hier fiel ein Sauerampfer der Wühlmaus zum Opfer.

Dieser Verbiss ist kaum zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

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Ein kleiner Zug an der Pflanze und sie löst sich sofort vom Boden.

 

 

 

 

 

 

 

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Wie mit einer Haue abgeschlagen.

 

 

 

 

 

 

Diese Bilder zeigen, dass die Wühlmäuse besonders im Herbst ständig auf der Futtersuche sind. Sie stellen sich somit schon frühzeitig auf die Wintermonate ein.

 

Wie sieht es aber im Garten aus?

Jeder Gartenbesitzer sollte bestrebt sein, Wühlmäuse über das ganze Jahr sofort beim „Einzug“ abzufangen. Werden die Tiere übersehen, so werden sie sich tüchtig über Buchenhecken, Blumenzwiebel und noch vieles mehr her machen. Der Schaden wird jedoch in den meisten Fällen erst im Frühjahr bemerkt, sobald die Stauden ectr. nur zaghaft oder gar nicht mehr austreiben. Tja, dann ist es bereits zu spät.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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