Was tummelt sich so alles auf einer Wühlmaus oder Feldmaus.

 

Der Fänger sollte sich im Klaren sein, dass er bei einem Fang einer Maus oder Ratte nicht nur den Schädling selber, sondern auch seine im Fell befindlichen „Mitbewohner“ in der Hand hält. Aus diesem Grunde sollte man die toten Tiere nicht zu lange anfassen.

Da man aber diese sich im Fell befindlichen Parasiten eigentlich kaum zu sehen bekommt, so habe ich einen Freund aus Wien um einige Bilder gebeten. Somit kann sich der Leser diese Tiere besser vorstellen.

Der Mäusefänger sollte sich aber dennoch nicht gleich vor diesem Ungeziefer fürchten. Ich sage es so wie es ist. Ich habe mein ganzes Leben lang beim Fallenstellen keine Handschuhe getragen und bin nicht daran gestorben, wobei ich wahrscheinlich mit allem nur erdenklichen Ungeziefer in Berührung kam. Gefangene Tiere werden also aus der Falle genommen und sofort entsorgt. Meiner Meinung nach besteht auf diese Art für den Fänger die geringste Gefahr, dass er eine Krankheit „erwischen“ kann.

Da ja die hauseigenen Katzen und Hunde auch diesen und jenen Nager erbeuten und fressen, so wäre es sicher kein Nachteil, wenn man diese Tiere alle paar Monate von einem Tierarzt auf Parasitenbefall kontrollieren lassen würde.

 

Die nachfolgenden Bilder erhielt ich vom Parasitologen und Naturwissenschaftler Herr Magister Hans Peter Führer aus Wien.

Diese Aufnahmen stammen aus einer Untersuchung bei Wühlmäusen und Feldmäusen vom Jahre 2006.

 

 

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Der Floh.

Solche Flöhe wurden sowohl auf Wühlmäusen wie auch auf Feldmäusen festgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Laus.

Auch diese Tiere wurden auf beiden „Wirten“ gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein weiteres Bild einer Laus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Milbe (bösartig).

Diese Parasiten sind wohl am häufigsten auf Mäusen und Ratten anzutreffen.

Wenn man zum Beispiel bei einer toten Maus mit dem Daumen durchs Fell streicht, so kann man diese Tiere oft zahlreich erkennen.

Es kann durchaus vorkommen, dass es nur so vor lauter Milben wimmelt.

Die Milben bewegen sich dann recht flink auf den toten Tieren und versuchen sich schnell zu verstecken.

Anmerkung: Nicht alle Milbenarten sind bösartig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lieber Hans Peter.

Ich bedanke mich für deine großartigen Bilder von ganzen Herzen. Gleichzeitig wünsche ich dir noch viel Glück und Erfolg bei deinen Forschungsarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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