November 1941

 

Herr Anton Eipeldauer rät.

 

Kein Stroh.

 

            Wo sich Wühlmäuse zeigten, soll kein strohiger Mist

verwendet werden. Giftköder auslegen (solche, die in Pflanzen=

schutzgeschäften erhältlich sind und für die man die Gebrauchs=

anweisung verlangt). Das Fangen mit der Falle betreiben. Mit

mehreren Fallen arbeiten und diese alle halbe Stunden kontroll=

ieren. Schieben Sie einen Fangtag ein. Wie Wühlmäuse gefangen

werden, erläutern die vielen Wühlmausfangschriften. Bedenken

Sie, dass die Wühlmäuse über den Winter ungeheuren Schaden an

Ihren Obstbäumen anrichten können. Am liebsten gehen sie auf

Apfelbäume, verschmähen aber auch die anderen Obstsorten nicht.

            In den von Wühlmäusen gefährdeten Gebieten ist beim

herbstlichen Umstechen der Baumscheibe die Erde nicht um den

Stamm anzuhäufeln, sonst macht man es den Wühlmäusen nur

leichter. Sie graben sich unter dem Schutz der lockeren Erde unge=

sehen a den Stamm heran und nagen die Rinde ab.

 

 

 

 

 

 

 

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