Dresden, am 7 Jänner 1906

 

Herr Arthur Pekrun berichtet.

 

Im Frühjahr der Wühlmaus nachstellen.

 

            Im Winter ist der Schaden noch nicht bemerkbar. Aber im Frühling sehen wir mit

Schrecken wo sie gehaust. Kein Baum treibt. Wie ein Streichholz ist der Einzelne aus dem

Boden zu ziehen, nur ein kurzer Stummel ist vom ganzen Wurzelwerk geblieben. Wühl=

mausfang ist ein schwieriges Tun. Ruhe, Ausdauer, List gehört dazu und im Winter das

Gift. Es wird Phosphorbrei oder Arsenik in ausgehöhlte Möhren oder Rüben getan, diese

werden sorgfältig mit dem abgeschnitten Stück bedeckt und in die Löcher gebracht, nachdem

sie zwölf Stunden gelegen haben.

 

Aber alles mit Handschuhen machen. Kein Finger darf Möhre und Mäusegang be=

rühren. Geschieht es, ist alle mühe umsonst!

 

Zur Vernichtung der Wühlmaus.

 

Es wird Arsenik in die Möhre getan, jedoch nur mit behandschuhten Händen.

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Möhre wird mit dem herausgeschnitten Deckel wieder geschlossen, ebenfalls mit

behandschuhten Händen, und nach 12 Stunden in das Wühlmausloch gebracht.

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                           zurück