3 Februar 1937

 

Ein Polizeibeamter rät.

 

Hasen und Wühlmäuse

 

Wer seine Obstbäume nicht vor Hasenfraß schützen konnte (ich denke

da an kleinere Bäumchen und Buschbäume), sollte diese Bäume alle drei bis

vier Wochen mit Obstbaumkarbolineum spritzen, damit der Geruch das Wildzeug

abhält.

 

Wo es Wühlmäuse gibt, sollte der Schnee vom Baumstamm weggeräumt

werden. Unterm Schnee nagen die Mäuse an der Rinde des Stammes. Besonders

Aepfel sind gefährdet.

 

            Sollte kein Schnee liegen, so ist jetzt die günstigste Zeit zur Bekämpfung

der Wühlmäuse mit Zangenfallen oder durch Auslegen von Giftködern.

 

 

 

 

 

 

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